Gewinne im Krankenhaus | SpringerLink

  Dieser Beitrag aus der Krankenhaus Report 2020 diskutiert Gewinnerzielung im Krankenhausbereich aus ökonomischer Perspektive. In einer Volkswirtschaft ist Gewinnerzielung  ein wichtiger Motor des Fortschritts und stetiger Effizienzverbesserungen. Wettbewerb  sorgt dafür, dass daraus entstehende Unternehmensgewinne begrenzt und mit den Nachfragern geteilt werden. Aufgrund der Besonderheiten im Gesundheitswesen sind jedoch auch negative Effekte von Gewinnerzielung grundsätzlich denkbar. Eine staatlich verordnete Obergrenze für Gewinne im Krankenhausmarkt wäre aber nicht nur administrativ schwer umsetzbar, sondern würde auch unerwünschte Nebeneffekte zeitigen. So würde der Anreiz zum effizienten Einsatz von knappen Ressourcen zurückgehen. Privates Kapital würde sich aus dem Gesundheitswesen zurückziehen und damit die Investitionstätigkeit  abnehmen.  — Read on link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-60487-8_10

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Generalüberholung des DRG-Systems| Bibliomed Manager

Das DRG-System hat viele Freunde Finanzierungs- und Strukturreform hängen zusammen. Doch was packt man an, wenn die Länder nicht mitziehen? Im Fokus stehen die Fallpauschalen. Auch wenn das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) das DRG-System jährlich anpasst, bleiben die Mängel deutlich sichtbar. Kliniken werden zum Teil für gute Medizin bestraft, etwa indem mehr Beatmungsminuten zu mehr Vergütung führen. Die Fehlanreize haben harsche Kritiker in der Ärzteschaft, bei den Kassen und in der Politik auf den Plan gerufen. „Gleicher Preis für gleiche Leistung – das ist der größte Unsinn, der seit 15 Jahren in die Welt posaunt wird. Die einen verdienen sich dumm und dämlich – die anderen haben das Nachsehen“, urteilt etwa Stefan Wöhrmann, Abteilungsleiter Krankenhäuser des Kassenverbands Verbandes der Ersatzkassen (VDEK). Auch Kliniken, die sich benachteiligt fühlen, melden sich immer lauter zu Wort. Eine durchaus bemerkenswerte Erkenntnis der letzten Monate ist jedoch: Das DRG-System vollends abschaffen möchte in der Szene so gut wie keiner. Am radikalsten äußert sich noch Bernhard Ziegler, Chef des Interessenverbands Kommunaler Krankenhäuser (IVKK): „Die DRG sind nicht grundsätzlich gut oder schlecht, sie sind wie Küchenmesser: Zum Kartoffelschälen sind sie gut, wenn ich meinen Nachbarn damit ersteche, sind sie schlecht.“ Die Liste der Fehlanreize sei lang. „Den Anreiz zur Mengenausweitung im DRG-System kriegt man nicht wegdiskutiert und auch die Frage, wie man Vorhaltungen finanziert, lässt sich über die DRG jedenfalls nicht lösen“, so Ziegler. Doch auch er räumt ein, dass es einen Wettbewerb um Qualität geben müsse und so etwas Ähnliches wie ein DRG-System durchaus weiter bestehen könnte. Auch hier gibt es ein Strauß unausgegorener Ideen. - Weiterlesen auf: https://www.bibliomedmanager.de/news/generalueberholung-des-drg-systems - Mehr Updates und nützliche Links finden Sie in unserem Blog unter: https://wp.me/PckLJr-1uH

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